• Harald Kopeter

Die Not-to-do-Liste

Im privaten Bereich und im Business ist es sinnvoll, mit To-do-Listen zu arbeiten: Sie helfen uns, notwendige Dinge zu tun, die richtigen Dinge zu tun und Dinge richtig zu tun.


Setzen Sie sich einmal im Jahr hin, durchleuchten Sie Abläufe und Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen und finden Sie heraus, welche Tätigkeiten Sie nicht mehr tun wollen und können. Befreien Sie sich von Tätigkeiten, die gemacht werden müssen, doch kaum oder keinen Umsatz bringen – delegieren Sie! Durchforsten Sie Ihren Wald! Waldbesitzer müssen immer wieder Bäume fällen, damit die anderen Bäume Platz haben zu wachsen, damit diese wieder mehr Licht bekommen – das ist das Prinzip vom Schneiden und Wachsen. Es fließt dadurch mehr Energie genau dorthin, wo Sie sie haben wollen – und dies sollten tunlichst umsatzbringende Aktivitäten sein. Befreien Sie das Verkaufsteam von allen Arbeiten, die keinen Umsatz bringen, delegieren Sie diese Arbeiten oder lagern Sie diese aus.


Gleiches gilt für Produkte und Kunden. Sehen Sie sich Ihr Produktportfolio an und haben Sie den Mut, das auszustreichen, was nur Umsatz, aber keinen Gewinn bringen: Schaffen Sie auch hier Platz für Neues. Gleiches gilt für Kunden: Viele Unternehmen bedienen seit Jahren Kunden, die keine Deckungsbeiträge bringen, Kunden, die laufend Ärger bereiten.


Sie können mit Produkten und Kunden, die keinen Gewinn bringen, nicht wachsen, doch Sie brauchen den Raum und Platz – Ihre „Bäume“ brauchen Licht! Schneiden und Wachsen – ein Prinzip, das Mut verlangt.

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