• Harald Kopeter

Jedermann, Jemand, Irgendwer und Niemand

Aktualisiert: 6. Nov 2018

Eine kurze Geschichte von vier Menschen, die Jedermann, Jemand, Irgendwer und Niemand hießen.

Es gab einen wichtigen Job zu erledigen, und Jedermann war sicher, dass Jemand in übernehmen würde. Irgendwer hätte es tun können, aber Niemand tat es. Jemand wurde wütend darüber, denn es war Jedermanns Job. Jedermann dachte, dass Irgendwer ihn erledigen könnte, aber Niemand realisierte, dass Jedermann sich nicht rührte. Am Ende beschuldigte Jedermann Jemanden und Niemand tat, was Irgendwer hätte tun sollen.


Das ist eine verkürzte Version von Charles Osgoods „Gedicht zur Verantwortung“, gelesen im Buch Scaling Up von Verne Harnis, Nikolai Ladanyi und Ralph Chromik.


Wer ist in Ihrem Team? Mit welchen Mitarbeitern umgeben Sie sich? Der Normalzustand in den allermeisten Unternehmen sieht wie folgt aus: 10-15 Prozent der Mitarbeiter ziehen den Karren, 70-80 Prozent gehen neben dem Karren her und 10-15 Prozent der Mitarbeiter setzen sich auch noch auf den Karren und bremsen mit ihren Füßen … kommt Ihnen das bekannt vor, oder müssen Sie zuerst die rosarote Brille absetzen?

Trennen Sie sich sofort von Mitfahrern und Bremsern, diese werden nie den Karren ziehen. Spannen Sie jene, die nebenhergehen, vor den Karren, einige werden mitziehen; und denken Sie gut darüber nach, wie Sie mit jenen umgehen, die nicht ziehen wollen.


„Wer die Schlechten schont, verletzt die Guten.“ Publilius Syrus, 90-40 v. Chr.
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